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Ortsgeschichte, Heimatforschung, Landeskunde > Projekte

Einsatz für das Welterbe Limes


Im August 2005 nahm die UNESCO den rund 550 Kilometer langen Obergermanisch-Raetischen Limes in die Liste der Welterbestätten auf. Damit wurde dem Antrag der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern stattgegeben, dieses längste Bodendenkmal Europas mit seinen einstmals rund 900 Wachtposten sowie etwa 120 größeren und kleineren Kastellplätze als außergewöhnliches Erbe der Menschheit anzuerkennen. Im Gegenzug sicherten die Antragsteller mittels eines sogenannten Managementplans zu, dieses Denkmal in besonderer Weise zu schützen und zu bewahren, zu erforschen und zu dokumentieren, zu erschließen, zu vermitteln und zu präsentieren.

Sowohl die Bayerische Landesstiftung als auch das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellten daraufhin dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege Ende des Jahres 2007 jeweils 60.000 Euro zur Verfügung, um damit ein Projekt mit der offiziellen Bezeichnung  „Informationsvermittlung und Verbesserung der Wegequalität am UNESCO-Weltkulturerbe Obergermanisch-Raetischer Limes in Bayern" durchzuführen.

Ziel dieses Projektes ist es, kleinere Maßnahmen von Kommunen, Vereinen oder lokalen Aktionsgruppen zur Präsentation und touristischen Erschließung des Limes zu unterstützen.


Mögliche Fördermaßnahmen sind u.a.:

  • die Anlage diverser Wege und Pfade,
  • die Sichtbarmachung von unterirdisch verborgenen Gebäudegrundrissen, Grenzlinien, Wegen und Wegenetzen,
  • Sanierungsarbeiten an freigelegten Fundamenten,
  • Freiholzungen und Freilegungen von verschütteten Gräben,
  • Anbringen von Beschilderungen und Informationstafeln.


Nichtförderwürdige Maßnahmen sind u.a.:

  • Ausgrabungen,
  • Rekonstruktionen aller Art wie steinerne Mauern oder Holzwachtürme,
  • komplette Neubauten.
     

Den Förderantrag finden Sie ... HIER